Ingenieurbüro für Bauwesen
© 2019 IBE Ingenieurbüro für Bauwesen, Dipl.-Ing. Thomas Eberhardt BDB, IKBau NRW

Aktuelles

Seit 2016 strengere Energievorgaben für Hausbau

28. Februar 2013 Bundesregierung beschließt Entwurf zur Änderung der Energieeinsparverordnung. Bauherren müssen voraussichtlich ab 2014 beim Hausbau strengere Vorgaben erfüllen. Die    Bundesregierung    hat    am    6.    Februar    2013    die    Entwürfe    zur    Änderung    der    Energieein- sparverordnung    beschlossen.    Neubauten    sollen    demnach    in    den    nächsten    Jahren    noch energieeffizienter werden. Auch der Energieausweis ist von den Änderungen betroffen. Der Entwurf zur EnEV beinhaltet im Wesentlichen folgende Änderungen: In   den   Jahren   2014   und   2016   soll   jeweils   der   zulässige   Jahres-Primärenergiebedarf   um   durch- schnittlich   etwa   12,5   Prozent   bei   Neubauten   sinken.   Der   zulässige   mittlere      Wärmedurchgangs- koeffizient   (Wärmedämmung)   der   Gebäudehülle   soll   jeweils   um   durchschnittlich   10   Prozent sinken. Für bestehende Gebäude ergeben sich keine Änderungen der Anforderungen. Es    besteht    künftig    die    Pflicht    zur   Angabe    energetischer    Kennwerte    in    Immobilienanzeigen, insbesondere   bei   Verkauf   und   Vermietung.   Des   Weiteren   sind   Verkäufer   und   Vermieter   künftig zur   Übergabe   des   Energieausweises   an   den   Käufer   oder   neuen   Mieter   verpflichtet.   Bereits   bei Besichtigung   des   Objektes   soll   die   Pflicht   zur   Vorlage   des   Energieausweises   an   den   poten-ziellen Käufer oder Mieter verdeutlicht werden. Es   soll   ein   unabhängiges   Stichprobenkontrollsystem   für   Energieausweise   und   Berichte   über   die Inspektion von Klimaanlagen eingeführt werden. Quelle: Bundesregierung / BMVBS

Bauen ist so erschwinglich wie nie zuvor

21. Dezember 2012 Der moderate Preisanstieg für Einfamilienhäuser begünstigt neben dem attraktiven Zinsniveau den Erwerb von Wohneigentum. Eine   aktuelle   Studie,   die   im   Auftrag   des   Immobilienverbandes   IVD   durchgeführt   wurde,   belegt: der   Erschwinglichkeitswert   für   Gesamtdeutschland   ist   im   Jahresvergleich   2011/2012   auf   einen Wert   von   130   Punkte   gestiegen.   Ein   hoher   Erschwinglichkeitswert   zeigt   dabei   eine   gute   und   ein niedriger Wert eine schlechte Erschwinglichkeit an.   Quelle: IVD Die   Begründung   liegt   laut   Experten   vor   allem   in   den   historisch   niedrigen   Zinsen   bei   der   Bau- finanzierung,   die   innerhalb   eines   Jahres   um   27   Prozent   von   3,98   Prozent   auf   2,91   Prozent   ge- sunken   sind   und   so   die   Baufinanzierung   auch   bei   geringem   Einsatz   von   Eigenkapital   ermög- lichen. Um   den   Erschwinglichkeitswert   zu   berechnen,   werden   die   Faktoren   Immobilienpreise,   Zins- niveau   und   verfügbares   Einkommen   zu   einer   Kennzahl   zusammengefasst.   Die   Kennzahl   gibt Auskunft   darüber,   inwieweit   es   für   einen   durchschnittlichen   Haushalt   finanziell   möglich   ist,   ein eigenes     Haus     zu     erwerben.     Bei     der     Berechnung     wird     davon     ausgegangen,     dass     das Einfamilienhaus mit 25 Prozent Eigenkapital und 75 Prozent Fremdkapital finanziert wird. Quelle: IVD und Aktion pro Eigenheim

Würfelförmige Verdrän-

gungskörper für leichte

Betondecken möglich

Dank   der   neuen   DIN   können   in   Deutsch- land     neben     kugelförmigen     Verdräng- ungskörpern   auch   würfelförmige   „Uboot“ Elemente    von    Daliform    verwendet    wer- den.    So    entsprechen    die    Verdrängungs- körper   nun   dem   Eurocode   2   sowie   der   DIN 4102-4.    Betondecken    mit    Verdrängungs- körpern    lassen    sich    damit    als    Platten- decke oder als Rippendecke berechnen. Quelle: Baulinks / 12.08.13
Dipl.-Ing. Thomas Eberhardt BDB
PLANUNG · STATIK · BAUPHYSIK · FREIE GUTACHTEN · SANIERUNGEN · BAUBEGLEITUNG · MEDIATION · VORTRÄGE
Im Rahmen der letzten Novellierung von 2009 wurden die Leistungsbilder für Architekten und Ingenieure sowie die Honorarsätze nicht aktualisiert. Statt- dessen wurden die Honorare pauschal um 10 Prozent angehoben. In dieser Legislaturperiode wird die HOAI laut Koalitionsvertrag von CDU, CSU und FDP auf der Grundlage des Bundesrats-Be- schlusses vom 12.6.2009 weiter moderni- siert. Quelle: BDB-NRW / 29.05.13

Honoarordnung für

Architekten und

Ingenieure (HOAI 2013)